Projektplanungen für San Pedro schreiten voran

Alternative Baustoffe kommen zum Einsatz

Viele Schulbauten, die der FZA in den letzten 20 Jahren in Guatemala unterstützt hat, ähneln sich: zwei Vollgeschosse mit einem vorgelagerten überdachten Gang und einem recht flachen Satteldach. Eine Alternative soll nun in San Pedro, einem kleinen Ort direkt am Atitlán-See, erprobt werden. Dort ist der Bau einer Schule für angehende Lehrerinnen und Lehrer geplant. Und die ersten Entwürfe stammen von Architekturstudenten aus Stuttgart. 

Diese Skizze zeigt, wie der geplante Bau das Geländeprofil aufnimmt.

Diese Skizze zeigt, wie der geplante Bau das Geländeprofil aufnimmt.

Julian Knop und Nina Schaal haben für ihre Abschlussarbeit ein Konzept entwickelt, das gute klimatische Bedingungen bietet, auch bei Erdbeben hält und dabei auf heimische Baustoffe wie Lehmziegel, Vulkangestein, Holz und Bambus setzt. Die Pläne nehmen das abfallende Geländeprofil auf. So sollen sich die einzelnen Räume terrassenartig aneinanderreihen. 

In der ersten Phase ist der Bau von sechs Klassenräumen, Toiletten und einem Büro für den Schulleiter geplant. Aktuell laufen die genauen Kostenkalkulationen und die Pläne werden verfeinert. „Wenn alles klappt, werden im nächsten Frühjahr einige Studenten aus Stuttgart die Bauphase begleiten“, erklärt der Vorsitzende des FZA, Andreas Hellmann. „Für uns und auch unseren langjährigen Architekten Luis Alberto Palacios, der den Bau koordiniert, ist es spannend zu sehen, wie sich die Ideen der Studenten in die Realität umsetzen lassen.“ Neben dem FZA wird auch der Partnerverein Esperanza, der im Sauerland zu Hause ist, das Projekt unterstützen.

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