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Archiv der Artikel die unter der Kategorie Über uns gespeichert wurden.

Ziele

Was wir wollen: Chancen verbessern – Armut verhindern – Bewusstsein schaffen

Spenden nutzen wir, um in den ländlichen Regionen Guatemalas, den Bau von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu unterstützen. Die Kinder und Jugendlichen erhalten so eine grundlegende Ausbildung und sind in der Lage, ihre Lebenssituation und ihre Chancen in der Gesellschaft zu verbessern. Zuhause in Deutschland – besonders in Telgte – möchten wir ein besseres Bewusstsein für die Probleme der Einen Welt und speziell für die Probleme in Guatemala wecken.

Entstanden ist der FZA aus der Initiative einiger junger Leute aus Telgte. Sie gründeten den Verein im Jahr 1992 nach einer Reise nach Guatemala. Dort hatten sie erlebt, wie groß die Not der Menschen in vielen Gegenden des Landes war und wollten helfen. Die ersten Projekte konzentrierten sich auf den Gesundheitsbereich. Nach und nach kristallisierte sich der Bildungssektor als dauerhafter Schwerpunkt heraus.

Arbeitsweise

Grenzen und Möglichkeiten

Wir sind keine Prinzipienreiter und Theoretiker. Aber unsere Arbeit in der Entwicklungshilfe erfordert sorgfältige Planung und solides Wissen. Sinnvolle und nachhaltige, also dauerhaft wirksame Entwicklungshilfe funktioniert nur, wenn man sein Zielland genau kennt.

Wir wissen um unsere Grenzen und Möglichkeiten als kleiner Verein im großen System der Entwicklungshilfe. Deshalb beschränken wir unsere Hilfe in Guatemala auf den Bereich Bildung und Schulbau in der Region Sololá. Dort kennen wir unsere Partner, die Schwierigkeiten und die Bedürfnisse.

Wir stellen unsere Vereinsarbeit in Guatemala und Deutschland regelmäßig auf den Prüfstand, um die Qualität zu halten. Nur so ist gewährleistet, dass die Spendengelder sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werden. Dabei gilt: Jede Spende an den Freundeskreis Zentralamerika kommt zu 100 Prozent den Projekten zugute! Das funktioniert, weil die Kosten für die Vereinsarbeit allein aus den Beiträgen der aktiven Mitglieder getragen werden. Zusätzlich bemühen wir uns regelmäßig um Zuschüsse aus Förderprogrammen.

Viele Schultern tragen die Vereinsarbeit. Jedes aktive Mitglied soll bei uns Verantwortung übernehmen: Selbst mitdenken und mitgestalten ist uns wichtig.

Wie wir unsere Arbeit weiter gestalten wollen, haben wir in einem Leitbild festgehalten.

Aktive Mitglieder

Bunt gemischt und gemeinsam stark: Eine vielseitige und engagierte Truppe

Unsere etwa 20 aktiven Mitglieder kommen aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern. Die meisten sind in Telgte und Umgebung zu Hause. Die Vereinsarbeit des FZA lebt von den vielfältigen Fähigkeiten, die jede und jeder einzelne mitbringt.

Betina Borggraefe, Kontakte nach Guatemala
Jan-Henrik Buchholz, 2. Vorsitzender, Telgte-Kaffee
Alexander Groß
Melanie Groß
Christiane Heers
Andrea Hertleif, 1. Vorsitzende
Karina Hövener
Andreas Kiwall, Geschäftsführer
Myriam Peters
Melanie Pohlmann
Jürgen Pohlmann
Dr. Markus Unnewehr
Andrea Wessel
Dirk Wessel
Yvonne Wiewel

Partner

Ein tragfähiges Netzwerk

Unsere Arbeit in Guatemala konfrontiert uns immer wieder mit komplexen Fragestellungen. Umso wichtiger ist, dass wir auf ein Netzwerk kompetenter Partner setzen können. Entwicklungshilfe funktioniert, wenn alle Projektbeteiligten partnerschaftlich zusammenarbeiten. Das gilt für die Auswahl neuer Projekte genauso wie für ihre Durchführung. Zuverlässige Partner vor Ort sind dabei für den Freundeskreis Zentralamerika 1992 e. V. (FZA) ein Muss. Aber auch zu Hause in Deutschland funktioniert die Arbeit des FZA am besten gemeinsam mit anderen Gruppen, Einrichtungen und Firmen. Seit der Gründung des FZA im Jahr 1992 konnten wir starke und belastbare Netzwerke knüpfen, und wir freuen uns immer, wenn wir neue Partner für unsere Ideen und Ziele begeistern können.

Luis Alberto Palacios – unser Mann vor Ort: Partner, Architekt und Freund

Seit 1994 ist der Architekt Luis Alberto Palacios unser Partner in Guatemala. Er übernimmt die Planung der Schulbauten und kümmert sich auch um den reibungslosen Ablauf auf den Baustellen. Luis Palacios, Jahrgang 1956, studierte Architektur an der Universität von Guatemala-Stadt. Er wohnt mit seiner Ehefrau Adina in Sololá, kennt sich hervorragend aus im Land und genießt das Vertrauen der Landbevölkerung. Die Entwicklung seines Heimatlandes liegt ihm sehr am Herzen, der Bau neuer Schulen ist ihm auch ein persönliches Anliegen. Unser enger Kontakt zu ihm garantiert eine sorgfältige Auswahl und Begleitung der Projekte. Luis versteht es, die Dorfgemeinschaften zur Mithilfe auf den Baustellen zu motivieren und in Konfliktsituationen zu vermitteln.

Drei Gruppen, ein gemeinsames Ziel: FZA, Esperanza und Oyak

Seit vielen Jahren kooperiert der Freundeskreis Zentralamerika mit den Vereinen Esperanza e.V. aus Bestwig (Sauerland) und Oyak e.V. aus Niederdielfen (Siegerland). Diese beiden Gruppen, ähnlich strukturiert und ähnlich groß wie der FZA, haben mit uns gemeinsame Anliegen: Zusammen wollen wir die Bildungssituation in den ärmeren Regionen Guatemalas verbessern und zu Hause in Deutschland ein Bewusstsein für die Anliegen und Probleme der Einen Welt schaffen.

Esperanza und Oyak organisieren zudem schon seit Jahren Arbeitseinsätze für junge Leute aus Deutschland. Sie arbeiten für einige Wochen auf einer Schulbaustelle mit und erleben gleichzeitig hautnah den Alltag in einem kleinen guatemaltekischen Dorf. In Deutschland hilft uns der regelmäßige Austausch über die aktuelle Situation in Zentralamerika. In Guatemala konnten wir schon einige größere Projekte gemeinsam stemmen, wie den Bau des Maya Colegio, das eine berufsbildende Ausbildung ermöglicht.

Kardinal-von-Galen-Realschule – Kinder in Telgte für Kinder in Guatemala

Kinder in Deutschland für die Anliegen von Kindern in Guatemala zu begeistern: Das funktioniert an der Telgter Kardinal-von-Galen-Realschule ganz hervorragend. Zahlreiche Kinder und Jugendliche setzen sich immer wieder mit viel Elan für die Projekte des FZA in Guatemala ein, sei es mit einem Waffelstand, durch die Konzeption einer Ausstellung oder einen Artikel in der Schülerzeitung. Wo Guatemala liegt? Das müssen die meisten Schülerinnen und Schüler heute nicht mehr lange im Atlas nachschauen. Bisheriger Höhepunkt der Partnerschaft war ein großer Freundschaftslauf für die Projekte des FZA in Guatemala. Über 21.000 Euro kamen zusammen und ermöglichten die Erweiterung der Grundschule in Las Trampas, unter anderem um drei Klassenräume.

Das Wissen anderer nutzen

Wer erfolgreiche Entwicklungshilfe leisten will, muss ein funktionierendes Netzwerk aus gebenden und nehmenden Partnern unterhalten. Auch eine kleine Gruppe wie der FZA profitiert von der Erfahrung, dem Wissen und den Kenntnissen „professioneller“ Entwicklungshelfer. In Guatemala unterhalten wir Kontakte zur deutschen Botschaft und verfolgen, welche Arbeit andere Hilfsorganisationen leisten. Seit mehreren Jahren arbeitet der FZA erfolgreich mit vielen deutschen und ausländischen Institutionen zusammen. Bei unseren Aufenthalten in Guatemala treffen wir uns mit Vertretern dieser Gruppen, um Informationen auszutauschen und Tipps für die weitere Arbeit zu erhalten.