Herkunft

Der Telgte Kaffee: Made in Guatemala

Die Bohnen des TelgteKaffee werden in zwei ausgewählten Fincas angebaut:
Im Südwesten Guatemalas, nahe der mexikanischen Grenze im Departamento San Marcos, hat sich die Ladino-Kooperative „Finca Buenos Aires“ gebildet.  Am Atitlán-See, einer der schönsten Binnenseen der Welt im Departamento Sololá in Zentralguatemala, wird der Kaffee von der Maya-Kooperation „FEDEPMA“ angepflanzt. Diese Region ist den Telgtern und Freunden des FZA bekannt, denn genau hier helfen wir durch den Bau unserer Schulen.

Auf vulkanischem Boden angebaut genießen die Kaffeesträucher der Fincas extrem gute Bedingungen für ein gleichmäßiges Wachstum. Dieses gleichmäßige Wachstum ist wichtig für den späteren Röstvorgang, denn wachsen die Bohnen zu unregelmäßig, so verbrennen die zu kleinen Bohnen schon beim Rösten, während große Bohnen nicht richtig durchrösten.

Die beiden Fincas haben eine bewegte Geschichte. Die Ladino-Kooperative Finca Buenos Aires hat ihre Wurzeln in einem Aufstand von 100 Landarbeiterfamilien in den Jahren 1995/96 gegen ihren damaligen „Fincero“, ihren Großgrundbesitzer. Sie forderten mehr Lohn, denn sie bekamen weit weniger, als den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Nach ihrer Vertreibung von ihrer „Heimat-Finca“ konnten sie mit staatlichem Kredit hier ihre eigene Finca erwerben, auf der jetzt 70 Familien leben und arbeiten. Indígenas, Nachfahren der Maya, tragen die Kooperative FEDEPMA am Lago Atitlán. Die Kleinbauern haben sich im Jahr 2000 zusammengeschlossen.